Für kalte Wintertage: Fenster & Türen Blitz-Check für kleine und große Detektive
Draußen ist es kalt und winterlich und ihr könnt mit eurer Familie Zeit im muggelig warmen Zuhause verbringen. Das ist zwar gemütlich, kann auf Dauer aber auch langweilig werden – vor allem für Kinder. Damit der Nachwuchs nicht mit Smartphone und Konsole verwächst, haben wir uns etwas ausgedacht: den Winter-Mini-Check für Fenster und Türen. Gemeinsam macht ihr euch auf die Suche nach Zugluft- und Kältestellen im Haus. Mit kleinen kreativen Mini-Tests kommt ihr Schwachstellen auf die Spur.
Zugluft erkennen
Haltet einen dünnen Papierstreifen oder ein Papiertaschentuch an den Fensterrahmen. Probiert dabei verschiedene Stellen aus. Beginnt das Papier sich zu bewegen, ist das ein Zeichen, dass dort etwas undicht ist. Noch besser sichtbar werden Luftzüge durch eine Kerzenflamme und Rauch. Dafür könnt ihr eine normale Kerze oder ein Räucherstäbchen nutzen.
Achtung: Beides bitte immer nur unter Aufsicht von Erwachsenen benutzen!
Schneller Dichtungscheck
Mit den Jahren können sich Dichtungen abnutzen, verformen und Risse bekommen. Auch wenn das nicht immer mit bloßem Auge erkennbar ist, können solche Mängel die Isolierwirkung von Fenstern und Türen beeinträchtigen. Hier lohnt es sich, auf den Tastsinn zu vertrauen. Fahrt mit dem Finger über die Dichtung. Fühlt sie sich spröde an oder ist sie elastisch? Wer ganz sicher gehen will, gibt einen Tropfen Wasser auf die Dichtung. Zieht es ein, ist das Gummi nicht mehr so, wie es sein sollte.
Türenklappern
Türen können sich verziehen, sitzen damit nicht ganz im Rahmen und die Dichtung passt nicht mehr richtig. Das Ergebnis: Zugluft und klappernde Türen. Um zu schauen, ob alles ok ist, öffnet und schließt man die Tür vorsichtig. Klemmt sie oder zieht Luft durch? Dann muss sie nachgestellt werden. Ein weiterer Trick ist, ein Blatt Papier zwischen Türblatt und Rahmen zu klemmen. Lässt es sich leicht rausziehen, muss nachjustiert werden.
Erste Hilfe bei Zugluft
Manchmal hilft Nachstellen nicht und es muss eine neue Dichtung oder vielleicht ein ganz neues Fenster (oder eine Tür) her. Wenn dafür aber gerade keine Zeit ist und ihr bis zum Austausch trotzdem weniger Zugluft wollt, haben wir ein paar Erste-Hilfe-Tipps:
Zugluftstellen an den unteren Stellen des Fensters könnt ihr mindern, indem ihr Kissen oder Schaumstoff davorlegt. Thermo- oder generell dicke Vorhänge helfen gegen zugige Fensterfronten und Türen. Kommt die kalte Luft unter der Tür durch, könnt ihr euch einen Zugluftstopper aus einem alten Kisssenbezug basteln. Stopft ihn mit T-Shirts oder Ähnlichem voll und legt ihn vor die Tür. Wahlweise könnt ihr auch Handtücher oder Wolldecken zusammenrollen.
Das sind allerdings nur Notlösungen. Wir helfen euch damit Zugluft und Kälte auf Dauer kein Thema mehr sind.







