„F“ wie Fensterbank Seitenabschluss (Bauelemente-ABC)
Der Fensterbank Seitenabschluss (auch Bordstück oder seitliches Fensterbank-Abschlussprofil) ist ein kleines, aber sehr wichtiges Bauteil an der Außenfensterbank. Die Schiene sorgt dafür, dass die Fassade trocken bleibt und keine Risse entstehen. Sie dichtet den nur wenige Millimeter schmalen Spalt ab, der sich zwischen Fensterbankkante und Putz oder Mauerwerk befindet. In diesen kann Regenwasser eindringen, das in Putz, Ziegel etc. einzieht. Das führt auf Dauer zu Feuchtigkeitsschäden wie Flecken, Verfärbungen oder Schimmel, Putz kann abplatzen und vieles mehr. Läuft das Wasser bis hinter die Dämmung, können ganz unbemerkt Schäden am Mauerwerk entstehen und sich im schlimmsten Fall Schimmelpilz im Innenraum bilden. Der Fensterbank Seitenabschluss dichtet den Spalt ab und sorgt dafür, dass Wasser kontrolliert nach vorne abfließt.
Indem es Spielraum für einen Dehnungsausgleich schaff. schützt das Profil den Putz zudem vor Rissen. Bei Hitze dehnt sich das Material der Fensterbank aus und zieht sich bei Kälte zusammen. Wäre sie direkt in den Putz eingemauert, würde die natürliche Bewegung im Lauf der Jahreszeiten für Risse sorgen und könnte bei großer Ausdehnung – zum Beispiel an sehr heißen Sommertagen – sogar Teile des Putzes wegsprengen. Durch die entstandenen Spalten kann wiederum Wasser in die Fassade dringen.
Früher bestanden die Fensterbank-Abschlussprofile meist aus einfachem Kunststoff oder Aluminium und waren dadurch weniger flexibel. Heute werden hauptsächlich Gleit-Bordstücke mit einer elastischen Dehnungszone verbaut. Diese befindet sich in der Mitte des U-Profils und wirkt als Puffer, der den Druck der beim Ausdehnen entsteht, noch besser vom Putz fernhält.







