Der wichtigste Urlaubs-Check: Sicherheit zu Hause
Für die ersten Bundesländer starten Ende des Monats die Sommerferien. Doch während für die einen die schönste Zeit des Jahres beginnt, bricht für andere eine sehr lukrative Saison an, denn Urlaubszeit ist auch Einbruchszeit! Wer diese Tatsache vor der Abreise im Kopf behält und aktiv wird, kann den Urlaub jedoch entspannt genießen. Wir verraten, was ein einbruchsicheres Zuhause braucht und wie man ungebetenen Gästen ihren „Job“ extra schwer macht.
In Bremen und Niedersachsen heißt es Anfang Juli „Schools out“ und für viele dann „ab in den Urlaub!“ Die Reisevorbereitungen sind bei den meisten deshalb schon in vollem Gang. Was muss alles mit? Gießt jemand Blumen und wer kümmert sich um Hund und Katze? Noch daran denken Badeschlappen zu kaufen und auch ein paar neue T-Shirts können nicht schaden. Doch während man sich durch Listen arbeitet, dies und das besorgt, bleibt eine Sache oft unbedacht: Die Sicherheit des Zuhauses.
Einbruchhemmung inklusive
Wer moderne Fenster- und Türmodelle hat, braucht sich nicht allzu viele Gedanken machen, denn diese bringen von Haus aus bereits eine gute Einbruchhemmung mit. Dafür sorgen unter anderem Sicherheitsbeschläge, abschließbare Griffe und Pilzkopfverriegelungen. Letztere verhaken sich im Rahmen wie ein Anker und es braucht viel Kraft und Werkzeug, um sie zu lösen. Ebenfalls ein starker Gegner ist durchwurfhemmendes Glas. Ganz gleich ob schlichtes Küchenfenster oder großzügig verglaste Terrasse: Um das Material zu zerstören, müssen Einbrecher viel Engagement und vor allem Zeit investieren.
Zeit schlägt Einbrecher
Zeit ist auch einer der wichtigsten Faktoren, der das Zuhause schützt. Keine Sicherung ist komplett unüberwindbar, doch Einbrecher gehen in der Regel den Weg des geringsten Widerstands. Studien zeigen, dass sie ihre Versuche häufig abbrechen, wenn sie nicht schnell Erfolg haben. Sie suchen sich dann lieber ein einfacheres Ziel. Ein Haus mit alten Fenstern beispielsweise. Diese lassen sich in der Regel mit einem einfachen Schraubendreher in kürzester Zeit lautlos aufhebeln.
Checkliste der vergessenen Schwachstellen
Doch auch die besten einbruchhemmenden Fenster und Türen richten wenig aus, wenn es Eindringlingen an anderen Stellen leicht gemacht wird. Diese „Einladungen“ werden gerne übersehen. Dazu gehören:
Gekippte Fenster Ein gekipptes Fenster ist ein offenes Fenster – das gilt auch für das Obergeschoss! Einbrecher können sehr kreativ werden, wenn sie eine Chance erkennen.
Nicht geleerter Briefkasten Quillt der Briefkasten über oder sammelt sich die Zeitung vor der Tür, ist dies ein klares Zeichen, dass niemand zu Hause ist. Deshalb Abos (Tageszeitung, Zeitschriften etc.) für die Zeit der Abwesenheit aussetzen und für regelmäßige Leerung der Postbox sorgen. Vielleicht durch einen netten Nachbarn oder Kollegen, dem man ein anderes Mal den gleichen Gefallen tun kann.
Unbewegte Rollläden Sind Rollläden dauerhaft hoch oder runtergelassen, ist das für Einbrecher ein sicheres Signal, dass niemand daheim ist. Wer elektrische Rollläden besitzt, kann sie über eine Zeitschaltuhr zu festgelegten Zeiten öffnen und schließen lassen. Noch besser ist jedoch eine smarte Steuerung. Diese kann auch nachgerüstet werden und bietet deutlich mehr Individualität. So können die Rollos zu ganz unterschiedlichen Zeiten bewegt werden. Zusätzliche Sensoren reagieren zudem auf Sonneneinstrahlung sowie Hell- und Dunkelzeiten. Das täuscht eine belebte Umgebung vor.







